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Endlich wieder Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) in Berlin.

Nachdem der Wettkampf 2020 abgesagt und auch in diesem Jahr bereits vom Juni in den Oktober verschoben wurde, ging es nun am Dienstag, den 26.10., endlich wieder los.

Die besten deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer trafen sich zum jahrgangsinternen Kräftemessen in der SSE. Das Reglement zur Qualifikation sah dieses Mal ein bisschen anders aus als sonst: Um die Anzahl der Teilnehmer zu begrenzen, wurden keine Qualifikationsnormen veröffentlicht, sondern für die Strecken von 50m – 200m nur die Top 25 der deutschen Rangliste zugelassen. Über die 400m-Strecken durften nur die Top 10 starten und auf den beiden Langstrecken (800m und 1500m) wurden sogar jeweils zwei Jahrgänge zusammengefasst, von denen wiederum die Top 30 an den Start gehen durften.

16 Starts, drei Finalteilnahmen und eine Bronzemedaille, so lautete die Erfolgsbilanz der SGS Langenhagen nach den fünf ereignisreichen Tagen in der SSE.

Leonard von Hunnius (2007) durfte am ersten Tag über die 50m Freistil als Erster ran. In einer Zeit von 25,91s verbesserte er seine Meldezeit um gut 0,2s und kam im Vorlauf auf den 9. Rang. Damit verpasste er die Finalteilnahme nur knapp.

Ihm folgte Anisa Sabovic (2007) auf 800m Freistil. Sie blieb eine Sekunde über ihrer Bestzeit und erreichte damit den 16. Platz in der Endwertung.

Leon-Maurice Waldeck (2008) trat im Anschluss auf der 400m Lagenstrecke an. Bei einer Meldezeit von 5:20,99min war er mit seiner Zeit von 5:27,34min nicht zufrieden. Allerdings bekam er die Nachricht über die Teilnahme erst kurz vor dem Start der DJM und musste somit aus vollem Trainingsumfang direkt an den Start gehen.

Den zweiten Tag eröffnete Tim Blichenberg (2008) auf der 200m Lagenstrecke. Mit einer Endzeit von 2:28,78min verbesserte er seine Meldezeit um eine Sekunde und kam damit auf den 20. Platz.

Auch für Lennart Franke (2006) begann der Ernst erst am Mittwoch über die 200m Freistil, für die auch Leonard an den Start ging. Lennart verfehlte seine Bestzeit nur knapp und kam mit 2:03,84 auf den 20. Rang. Leonard verbesserte sich mit 2:03,19min zwar um eine gute Sekunde, ihm fehlte aber auch hier das Quentchen Glück: Er verpasste das Finale knapp um eine halbe Sekunde und erreichte mit seiner Zeit wieder den neunten Platz.

Das sollte sich am Donnerstag, dem dritten Tag der DJM, aber ändern: Leonard begann den Tag mit seiner Paradestrecke über 100 Schmetterling. Hier schwamm er sich mit einer hervorragenden Zeit von 59,48s als Dritter ins Finale, wo er sich im spannenden Endlauf nochmal auf 59,33s steigerte und damit zunächst als Vierter ins Ziel kam. Aufgrund einer Disqualifikation rutschte er dann auf den wohlverdienten dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch, Leonard, zur Bronzemedaille!

Auf der 200m Rückenstrecke starteten danach Anisa und Lennart. Hier erreichte Anisa mit einer Bestzeit von 2:31,63min einen tollen 11. und Lennart in einer Zeit von 2:24,50min den 20. Platz.

Den Abschluss an diesem Tag machte Tim über die 100m Bruststrecke. Mit einer Zeit von 1:17,02min blieb er um 0,4s hinter seiner Bestzeit und erreichte damit den 21. Platz.

Am Freitag, dem vierten Tag der DJM, standen für die SGS Langenhagen die 100m Freistil und die 200m Brust auf dem Plan. Leonard erreichte über die 100m Freistil mit seiner Zeit von 58,08s den 21. und Lennart mit 55,69s den 17. Platz.

Danach startete Tim auf seiner Lieblingsstrecke, den 200m Brust, und konnte seine Bestzeit um 2s auf 2:40,42min unterbieten, was ihm zunächst Rang 9 einbrachte. Aufgrund einer Abmeldung kam er dann jedoch als Achter ins Finale und durfte damit nachmittags nochmal starten. Mit einer erneut verbesserten Zeit von 2:40,35min ließ er zwei im Vorlauf noch schnellere Konkurrenten hinter sich und schlug als Sechster an. Aufgrund einer Disqualifikation eines Finalschwimmers konnte er sich am Ende über einen hervorragenden 5. Platz freuen. Auch dir herzlichen Glückwunsch, Tim, zu dieser tollen Leistung!

Am letzten Tag der DJM startete erst Leonard über die 50m Schmetterling und 50m Rücken und danach Anisa über die 1500m Freistil. Wie auf der 100m Schmetterlingstrecke kam Leonard in einer Zeit von 26,62s als Dritter ins Finale. Trotz nochmaliger Steigerung um zwei Zehntel verfehlte er dort den dritten Platz um nur 0,1s und schlug in einer super Zeit von 26,46s als Vierter an. Auf der 50m Rückenstrecke belegte er mit einem hauchdünnen Abstand von drei Hundertstel Sekunden das dritte Mal den neunten Platz.

Anisa erreichte über die 1500m Freistil in einer Zeit von 19:19,54min in der Endwertung den 19. Platz.

Damit gingen fünf spannende Tage zu Ende. Mit Lisa als Sprecherin im Auftrag des DSV war außerdem eine weitere Vertreterin der SGS Langenhagen im Einsatz und führte gewohnt souverän durch die Wettkämpfe. Es war für alle ein besonderes Erlebnis und allein die Qualifikation für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2021 war schon eine ganz hervorragende Leistung - ganz unabhängig von den Platzierungen am Ende. Etwas müde und abgekämpft ging es dann am Samstag wieder zurück nach Hause, mit dem festen Vorsatz, im Mai 2022 wieder mit von der Partie zu sein.

 

 

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